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Tourismuspolitik, Kultur und Geschichte: Berliner Managementstudierende auf Exkursion in Dresden

Studierende des Masterstudiengangs „International Management“ der FHM Berlin nahmen im Rahmen einer Exkursion nach Dresden die Gelegenheit wahr, die historische Entwicklung, die touristische Bedeutung sowie die tourismuspolitischen Strukturen des Freistaates Sachsen kennenzulernen.

FHM-Masterstudierende und Frau Prof. Dr. Heike Bähre (2.v.l.) danken Direktorin Andrea Kis (1.v.r.) und der Referentin für Grundsatzfragen und digitale Medien Anna Haferland für das Fachgespräch beim LTV Sachsen
Zum Abschluss des Besuchs beim Landestourismusverband Sachsen e. V. überreichten die Studierenden ein kleines Präsent als Dank für den fachlichen Austausch.
Die Exkursionsgruppe während einer Führung durch die kunsthistorischen Sammlungen eines Dresdner Museums.

Zu Beginn der Exkursion erkundete die Gruppe die Dresdner Neustadt und Altstadt. Die Stadtführerin Dinah Müller vermittelte während einer besonderen Führung die Geschichte Dresdens auf kreative Weise: Mithilfe verschiedener Düfte und Parfüms konnten die Studierenden die Atmosphäre unterschiedlicher historischer Epochen erleben und einen ungewöhnlichen Zugang zur Stadtgeschichte gewinnen. Die Verbindung von Geschichte, Kultur und sinnlichen Eindrücken machte die Führung zu einem besonderen Erlebnis und ermöglichte neue Perspektiven auf die Entwicklung der Stadt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Z1 besuchte die Gruppe den Landestourismusverband Sachsen e. V. (LTV SACHSEN) in Dresden. Dort erhielten die Studierenden einen umfassenden Einblick in die tourismuspolitischen Strukturen auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene. Vorgestellt wurden die Aufgaben und Ziele der Tourismuspolitik, die Tourismusstrategie des Freistaates Sachsen sowie die Rolle des Landestourismusverbandes als Interessenvertretung der Branche.

Dabei wurde deutlich, dass Tourismus weit mehr als ein Wirtschaftsfaktor ist: Er trägt zur regionalen Wertschöpfung, Beschäftigung, Lebensqualität und kulturellen Entwicklung bei. Zudem wurden aktuelle Herausforderungen und Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Fachkräftesicherung sowie die Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und touristischen Destinationen diskutiert. Besonders interessant war für die Studierenden die Erkenntnis, wie eng unterschiedliche Akteure zusammenarbeiten. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität Sachsens als Reiseziel langfristig zu stärken.

Zum Abschluss des Besuchs bedankten sich die Studierenden bei den Vertreterinnen des Landestourismusverbandes Sachsen für den fachlichen Austausch und die interessanten Einblicke in die Praxis der Tourismuspolitik.

Im Anschluss besuchte die Gruppe die berühmte Gemäldegalerie Alte Meister Dresden. Während einer Führung durch die kunsthistorischen Sammlungen erhielten die Studierenden weitere Einblicke in die kulturelle Geschichte der Region. Die Exkursion verdeutlichte eindrucksvoll, wie eng Kultur, Geschichte, Politik und Tourismus miteinander verbunden sind und welchen Beitrag sie zur nachhaltigen Entwicklung einer Destination leisten können.

Für die Studierenden stellte die Exkursion eine wertvolle Ergänzung zum Studium dar. Sie konnten theoretische Inhalte aus den Lehrveranstaltungen mit praktischen Erfahrungen verbinden, ihr Verständnis für tourismuspolitische Zusammenhänge vertiefen und neue Impulse für ihre weitere akademische und berufliche Entwicklung gewinnen.

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